{"id":4924,"date":"2019-02-11T16:07:04","date_gmt":"2019-02-11T14:07:04","guid":{"rendered":"https:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=4924"},"modified":"2019-02-11T16:07:04","modified_gmt":"2019-02-11T14:07:04","slug":"frauenstreik-2019-einfach-machen-deutschland-schweiz-spanien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/?p=4924","title":{"rendered":"Frauenstreik 2019: Einfach machen (Deutschland, Schweiz, Spanien)"},"content":{"rendered":"<p><em>\u201cIn Spanien, Polen und Argentinien haben es die Feministinnen vorgemacht, jetzt wird auch in Deutschland ein Frauenstreik organisiert. Warum das die n\u00e4chste Eskalationsstufe ist. Wir befinden uns im Jahre 2018 n. Chr. Auf<!--more--> der ganzen Welt dr\u00e4ngen Rechte und Neoliberale die progressiven Kr\u00e4fte in die Defensive\u2026 Alle?<\/em> <em>Nein! Eine immer gr\u00f6\u00dfer werdende Gruppe unbeugsamer Frauen* h\u00f6rt nicht auf, ihnen Widerstand zu leisten. In vielen L\u00e4ndern riefen sie dieses Jahr am 8. M\u00e4rz zum feministischen Streik auf \u2013 und das nicht zum ersten Mal. Allein in Spanien folgten dem Appell \u00fcber f\u00fcnf Millionen. Woran liegt es, dass gerade Frauen sich in diesen Zeiten vernetzen und an vielen Orten auf die Stra\u00dfe gehen? Die neue St\u00e4rke der Bewegung liegt an keinem wundersamen Zaubertrank. Sie ergibt sich aus der spezifischen Rolle, die Frauen in unseren Gesellschaften einnehmen. Frauen stehen zun\u00e4chst einmal \u2013 entgegen der landl\u00e4ufigen Meinung \u2013 an einer zentralen Stelle im Produktionsprozess. Nicht nur arbeiten die meisten Frauen im Dienstleistungssektor, der in Deutschland inzwischen 70 Prozent der Bruttowertsch\u00f6pfung ausmacht. Auch au\u00dferhalb der Lohnarbeit \u00fcbernehmen Frauen noch immer den gr\u00f6\u00dften Teil der Erziehungs-, Pflege- und Hausarbeit, ohne die niemand seine Haut \u00fcberhaupt zu Markte tragen k\u00f6nnte<\/em>.\u00a0<em>Hier steckt ein gro\u00dfes Druckpotenzial auf Politik und Kapital<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/adamag.de\/frauenstreik-einfach-machen\">Artikel von Alex Wischnewski und Kerstin Wolter vom August 2018 beim Ada-Magazin<\/a>\u00a0und hier dazu bisher f\u00fcr\u00a0<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/schweiz\/arbeitskaempfe-schweiz\/frauenstreik-einfach-machen\/#Deutschland\">Deutschland<\/a>\u00a0(am 8. M\u00e4rz),\u00a0<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/schweiz\/arbeitskaempfe-schweiz\/frauenstreik-einfach-machen\/#Schweiz\">die Schweiz<\/a>\u00a0(am 14.\u2009Juni) und\u00a0<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/schweiz\/arbeitskaempfe-schweiz\/frauenstreik-einfach-machen\/#Spanien\">Spanien<\/a>\u00a0(am 8. M\u00e4rz) sowie\u00a0<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/schweiz\/arbeitskaempfe-schweiz\/frauenstreik-einfach-machen\/#international\">international<\/a>\u00a0(am 8. M\u00e4rz):<\/p>\n<p><strong>Frauenstreik in Deutschland am 8. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong> bundesweites Treffen 15.-17.2. in Berlin\u00a0<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201c\u2026\u00a0<em>vom 15.-17.2. wollen wir uns nochmal als bundesweite Bewegung in Berlin treffen, diskutieren, voneinander lernen und uns gemeinsam auf den Streik am 8. M\u00e4rz einstimmen. Das Treffen ist dabei nicht nur f\u00fcr diejenigen interessant, die sich bereits zum Frauen*-\/feministischen Streik organisieren, sondern auch f\u00fcr diejenigen, die jetzt noch dazusto\u00dfen wollen. Auf dem Programm stehen bisher Podien mit internationalen G\u00e4sten, Workshops zu Streikformen in den unterschiedlichen Bereichen, zu konkreten F\u00e4higkeiten und gemeinsamen Ausdrucksformen. Zum Abschluss am Sonntag wollen wir gemeinsam auf die Stra\u00dfe gehen!<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik.org\/bundesweite-vernetzung\/\">Einladung zum Vernetzungstreffen<\/a>\u00a0am Freitag, 15.2., 18 Uhr \u2013 Sonntag, 17.2., 14:30 Uhr bei Rosa-Luxemburg-Stiftung, Franz-Mehring-Platz 1, Berlin, siehe\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik.org\/programm-2\/\">das Programm\u00a0<\/a><\/p>\n<p><strong>Wie streiken? \u201eWie kann es einen Frauen*Streik in Deutschland geben? Politischer Streik ist doch hier verboten!\u201c<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Ja, aber das ist nicht in Stein gemei\u00dfelt. Nach bisheriger Rechtsprechung und \u00fcberwiegender Meinung in der juristischen Literatur gilt, dass ein Arbeitskampf nur dann rechtm\u00e4\u00dfig ist, wenn die Forderungen in einem Tarifvertrag regelbar sind und sich an die Unternehmen richten. Der Arbeitskampf tr\u00e4fe demnach die \u201efalsche\u201c Adressat*in, wenn sich die politischen Forderungen an den Staat und nicht allein an die Unternehmen richten w\u00fcrden. Doch was bedeutet das f\u00fcr unsere Interpretations- und Handlungsspielr\u00e4ume? Wir wissen, dass Politiker*innen und Lobbyist*innen Gesetze bestimmen und somit Einfluss auf unsere Arbeits- und Lebensbedingungen haben. Staat, Kapital und Arbeitsverh\u00e4ltnisse k\u00f6nnen nicht getrennt voneinander betrachtet werden. Schlie\u00dflich gibt es eine \u00f6konomisch bedingte Verteilung von Einflussnahmem\u00f6glichkeiten auf die politische Willensbildung. (\u2026) Ein Frauen*streik zielt deshalb nicht nur auf die Arbeit in entlohnter Form, sondern in gleichem Ma\u00dfe auf all jene unentlohnten Bereiche ab. Das ist so neu, dass daf\u00fcr ganz neue Formen und Ausdrucksweisen gefunden werden m\u00fcssen. Wir wollen das Thema politischer Streik wieder zur Debatte machen und alle Bereiche, in denen Frauen* arbeiten, bestreiken. Wir fordern die F\u00fchrungen der Gewerkschaften dazu auf, dass sie am 8. M\u00e4rz zum Streik aufrufen und ihre Mitglieder daf\u00fcr mobilisieren. Der Frauen*streik am 8. M\u00e4rz soll dezentral angelegt sein. Wir wollen unterschiedliche Formen finden und gegenseitige Unterst\u00fctzung anbieten, damit sich Frauen* in gro\u00dfen und kleinen St\u00e4dten und Orten, in bestehenden oder neugegr\u00fcndeten Gruppen am Streik beteiligen k\u00f6nnen. Bei dem Frauen*streik 2018 im Spanischen Staat hat die Frauen*bewegung zum Streik aufgerufen und konnte so viel Druck von der Basis erzeugen, dass sich die Gewerkschaften gezwungen sahen, auch zum Streik aufzurufen und diesen zu unterst\u00fctzen<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik.org\/wie-streiken\/\">Beitrag auf der dt. Aktionsseite<\/a>\u00a0(neu von Anfang 2.19., aber ohne Datum)<\/p>\n<ul>\n<li>Wichtig darin: \u201c\u2026\u00a0<em>Unten machen wir ein paar Vorschl\u00e4ge f\u00fcr den Streik im Betrieb, f\u00fcr den Streik der unbezahlten Arbeit und f\u00fcr die Aneignung des\u00a0\u00f6ffentlichen Raums \u2013 die wir auch rechtlich haben pr\u00fcfen lassen. Aktuell gilt: Tr\u00e4gerinnen* eines \u2013\u00a0legalen\u00a0\u2013 Streiks k\u00f6nnen aktuell nur die Gewerkschaften sein. Aber: Es kommt auf uns an und darauf, ob auch wir in Deutschland tausende Frauen* mobilisieren und so eine breite entschlossene Basis schaffen k\u00f6nnen, dass die Gewerkschaften gezwungen werden, zum Streik aufzurufen. Die zahlreichen Streikkomitees und Initiativen, die sich vielerorts bilden, geben dazu Hoffnung. Wenn Ihr weitere Ideen dazu habt, dann sendet die bitte an\u00a0<\/em><a href=\"mailto:protestformen@frauenstreik.org\"><em>protestformen@frauenstreik.org<\/em><\/a>.\u201d<\/li>\n<li><strong>Nur der Wille z\u00e4hlt? Anmerkungen zum Frauen*streik\u00a0\u00a0<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>\u201c<em>In Zeiten, in denen einer das individuelle Grenzen-Ziehen von allen Seiten empfohlen wird, liegt vielen das gemeinsame (und viel wirkungsvollere) Neinsagen gar nicht mehr so nahe. Yogakurse und einfach \u00f6fter mal \u00bbauf sich selbst achten\u00ab stehen hoch im Kurs, sie sollen die Selbstwahrnehmung st\u00e4rken \u2013 und darin steckt individuelles Emanzipationspotential. Dies r\u00fcttelt aber nicht an den krankmachenden Rahmenbedingungen und l\u00e4sst die M\u00f6glichkeit, sich mit Verb\u00fcndeten dagegen aufzustellen, in weite Ferne r\u00fccken. F\u00fcr diesen Perspektivwechsel scheint es nun Unterst\u00fctzung zu geben: In vielen L\u00e4ndern sind durch massenhafte Proteste queerfeministische Themen wieder verst\u00e4rkt auf der Agenda. Eine historisch erprobte und jetzt erneut gew\u00e4hlte Aktionsform ist: \u00bbWir Frauen streiken!\u00ab. Das bundesweite B\u00fcndnis Frauen*streik ruft auch in Deutschland zum kollektiven feministischen Streiken am internationalen Frauen*tag (8. M\u00e4rz 2019) auf. (\u2026) Ich werde im Folgenden deshalb eine solidarische Kritik formulieren. Dabei r\u00fccke ich zum einen das Verh\u00e4ltnis des Frauen*streiks zum Streik in der Lohnarbeit und zum anderen \u2013 und damit verbunden \u2013 das Verh\u00e4ltnis des B\u00fcndnisses zur real existierenden Gewerkschaftsbewegung in den Blick. Im Sinne einer langfristigen gegenseitigen Lernbewegung m\u00f6chte ich zudem mit Hinweisen zu gewerkschaftlichen Handlungsm\u00f6glichkeiten zur Weiterentwicklung der Bewegung beitragen, als deren Teil ich mich selbst betrachte<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Frauenstreik_Yanira_Wolf.pdf\">Artikel von Yanira Wolf<\/a>, erschienen in\u00a0<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/express\/\">express, Zeitung f\u00fcr sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit<\/a>, Ausgabe 1\/2019<\/p>\n<ul>\n<li><strong>di-Landesbezirksfrauenkonferenz NRW: Resolution und Aufruf zur Unterst\u00fctzung des Frauenstreiks 2019 \u2013 aber nicht zum Streik<br \/>\n<\/strong><a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2019\/01\/Resolution-Frauenstreik-verdi.pdf\">Resolution<\/a>, die die ver.di-Landesbezirksfrauenkonferenz NRW letzten Samstag, 12.1.19 zum Frauen*streik verabschiedet hat. Das Thema wurde bei der Konferenz von mehreren Rednerinnen aufgegriffen, die Teilnahme an den Aktionen als wichtig bewertet. Interessant dabei, wie verdi mit dem Problem \u201cAufruf zum Streik\u201d umgeht \u2013 da er juristisch nur f\u00fcr Tarifverhandlungen vorgesehen sei\u2026<\/li>\n<li><strong>[D] \u201eWenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still\u201c \u2013 Feministischer Streik f\u00fcr den 8. M\u00e4rz 2019 geplant<br \/>\n<\/strong><em>\u201cIn Spanien streikten am 8. M\u00e4rz 2018 zehn Millionen Frauen und M\u00e4nner gegen Frauenunterdr\u00fcckung, Gewalt an Frauen und ungleiche Bezahlung. Es wurde deutlich, was f\u00fcr eine Macht die Arbeiter*innenklasse hat und wie wichtig ein gemeinsamer, klassenbasierter Kampf ist. Auch in Deutschland gibt es jetzt f\u00fcr 2019 eine Initiative f\u00fcr einen feministischen Streik. (\u2026) Anfang November fand das erste bundesweite Vernetzungstreffen von Frauenstreik-B\u00fcndnissen statt. Dass daran 400 Aktivist*innen teilnahmen, zeigt, wie gro\u00df die Unterst\u00fctzung dieser Idee ist. Der erste Aufruf enth\u00e4lt wichtige Forderungen, verbindet sogar verschiedene Unterdr\u00fcckungsformen wie beispielsweise Sexismus, Rassismus und Armut, miteinander und zeigt auf, dass gegen alles gek\u00e4mpft werden muss. Antikapitalistische Schlussfolgerungen zieht er noch nicht. Das B\u00fcndnis ruft dazu auf, sich zu organisieren und Streik \u2013 Komitees \u201can allen Orten\u201d zu gr\u00fcnden und hat auch Kontakt zu einzelnen Gewerkschaftsvertreter*innen. (\u2026) Was aber noch fehlt, ist die Beteiligung der gro\u00dfen Gewerkschaften, die die Kapazit\u00e4ten haben Millionen Frauen und M\u00e4nner zu organisieren und zum Streiken aufzurufen. Denn ein Streik kann den Arbeitgebern nur richtig weh tun und Kraft erlangen, wenn die Arbeit fl\u00e4chendeckend niedergelegt wird. Dazu ist auch wichtig, dass, wie in Spanien, M\u00e4nner ebenfalls aufgerufen werden\u2026\u201d<\/em><a href=\"https:\/\/www.sozialismus.info\/2018\/12\/wenn-wir-die-arbeit-niederlegen-steht-die-welt-still\/\">Beitrag von Marlene Frauendorf vom 8. Dezember 2018 bei der Sozialistischen Alternative\u00a0<\/a><strong>Feministischer Streik Leipzig<\/strong>\u00a0\u2013\u00a0<a href=\"https:\/\/feministischerstreikleipzig.wordpress.com\/\">Leipziger Streikb\u00fcndnis<\/a>, das sich zur Vorbereitung auf den feministischen Kampftag am 8. M\u00e4rz gegr\u00fcndet hat<\/li>\n<li><strong>Internationaler Frauenkampftag 2019: Streiken auf allen Ebenen \u2013 ein paar Vorschl\u00e4ge<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>In mehreren St\u00e4dten Deutschlands haben sich Netzwerke zur Vorbereitung eines Frauenstreiks am 8. M\u00e4rz 2019 gebildet. Ein erstes bundesweites Treffen mit \u00fcber 300 Frauen und Queers fand am 10.\/11. November in G\u00f6ttingen statt. Worauf soll ein feministischer Streik zielen? Hierzu gibt es viele Ideen. Bestreikt werden soll die \u2013 immer noch \u00fcberwiegend unterbezahlte und unterbewertete \u2013 weibliche Lohnarbeit.<br \/>\nM\u00f6glicherweise sind am 8. M\u00e4rz 2019 die Tarifverhandlungen f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Dienst der L\u00e4nder noch nicht abgeschlossen. Dann k\u00f6nnte die Gewerkschaft Ver.di in diesem Rahmen zum Streik aufrufen. Soweit es aber um nicht tarifierbare Forderungen geht \u2013 und das wird auf die meisten zutreffen \u2013, w\u00fcrde es sich um einen sog. politischen Streik handeln. Politische Streiks sind in Deutschland jedoch angeblich verboten. (\u2026) Unabh\u00e4ngig davon, wie die Antworten auf diese Fragen ausfallen, gibt es noch andere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr betriebliche Aktionen, die unstrittig legal sind. Zum Beispiel eine Kundgebung im Rahmen einer aktiven Mittagspause oder die Einberufung einer Betriebsversammlung am 8. M\u00e4rz. Es gibt keine Vorschriften, die die L\u00e4nge einer Betriebsversammlung begrenzen. Teilbetriebsversammlungen \u2013 z.B. nur von Frauen \u2013 sind ebenfalls m\u00f6glich. Auch die Teilnahme an einer Demonstration ist ein Grund, nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen: Das Demonstrationsrecht hat als Grundrecht einen h\u00f6heren Rang als die Pflichten aus dem Arbeitsvertrag. Diese Sicht ist allerdings nicht unumstritten. Auch die unbezahlte Arbeit soll bestreikt werden. Der erweiterte Arbeitsbegriff ist ein wichtiger Punkt, der den Frauenstreik von anderen Streikaktionen unterscheidet. Ohne die weit \u00fcberwiegend von Frauen geleistete, unbezahlte Reproduktionsarbeit w\u00fcrde es auch keine Produktion geben. Ob Hausarbeit, Sorge f\u00fcr die Kinder, Pflege von Angeh\u00f6rigen \u2013 die kapitalistische Gesellschaft k\u00f6nnte ohne diese Arbeit nicht existieren. Sie verdr\u00e4ngt sie aber ins Unsichtbare. Das soll am 8. M\u00e4rz 2019 anders sein. Wie wichtig Sorgearbeit ist, wird sofort sp\u00fcrbar, wenn sie einmal nicht getan wird<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"http:\/\/www.sozonline.de\/2018\/12\/internationaler-frauenkampftag-2019\/\">Artikel von Petra Stanius in der SoZ 12\/2018\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Wenn Frauen streiken\u2026 Dienstleistisierung, Prekarisierung, Feminisierung\u00a0\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\u201c<em>Die \u203aFrauenfrage\u2039 bewegt wieder \u2013 wohl nicht wegen der zeitlichen Koinzidenz mit erinnerungspolitisch gebotenen Anl\u00e4ssen, von denen es allerdings gen\u00fcgend g\u00e4be. Vielleicht eher, weil augenf\u00e4llige Bewegung gegen die Verwerfungen der Gegenwart vor allem aus diesen Reihen kommt \u2013 wenn auch bislang scheinbar nur im Ausland, auf das sich derzeit die Blicke richten. Mit der \u00dcbertragbarkeit von Bewegungen ist es ohnehin schwierig, doch die Hoffnung muss sich gar nicht auf das mystische \u00bbMomentum\u00ab jenseits der Grenzen fixieren, auch hierzulande gibt es Bewegung, und zwar gerade nicht in quotierten Aufsichtsr\u00e4ten b\u00f6rsennotierter Unternehmen. Ingrid Artus ist in einem Text f\u00fcr die Rosa Luxemburg-Stiftung der These der \u00bbFeminisierung von Streiks\u00ab nachgegangen. Der Text erscheint als Brosch\u00fcre im Vorfeld der Streik-Konferenz \u00bbAus unseren K\u00e4mpfen lernen\u00ab Mitte Februar und zur Vorbereitung auf den Frauenkampftag am 8. M\u00e4rz. Das von uns dokumentierte Kapitel auf Seite 2f. dieser Ausgabe setzt die Annahme einer \u00bbFeminisierung von Streiks\u00ab voraus und fragt, welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind; zur besseren Nachvollziehbarkeit fasst Torsten Bewernitz hier die wesentlichen empirischen Befunde zur Begr\u00fcndung dieser Annahme zusammen<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/Frauenstreik_Bewernitz.pdf\">Artikel von Torsten Bewernitz<\/a>, erschienen in\u00a0<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/express\/\">express, Zeitung f\u00fcr sozialistische Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit<\/a>\u00a011\/2018<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Aufruf zum Frauenstreik in Deutschland: \u201eWenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still.\u201c<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Das erste bundesweite Treffen f\u00fcr einen Frauenstreik in Deutschland hat beschlossen: \u201eWenn wir die Arbeit niederlegen, steht die Welt still.\u201c Am 8. M\u00e4rz ist Internationaler Frauenkampftag. Schon seit \u00fcber 100 Jahren streiken, streiten und k\u00e4mpfen wir f\u00fcr unsere Rechte und gegen jede Unterdr\u00fcckung. \u00dcber die Welt breitet sich eine Bewegung von streikenden Frauen und Queers* aus, von Polen bis Argentinien, von New York bis Hongkong, von Spanien \u00fcber Nigeria bis Australien. Auch wir sehen Grund zum Streik und sagen: Es reicht! Lasst uns am 8. M\u00e4rz zusammen streiken! (\u2026) Wir bestreiken am 8. M\u00e4rz unw\u00fcrdige Zust\u00e4nde, indem wir \u2026 nicht zur Arbeit gehen. \u2026 die Hausarbeit liegen lassen. \u2026 andere nicht umsorgen und nicht f\u00fcr alle mitdenken. \u2026 nicht zur Schule, Berufsschule oder Hochschule gehen. \u2026 uns versammeln, austauschen und Pl\u00e4ne f\u00fcr unsere Zukunft schmieden. \u2026 solidarisch mit allen streikenden Menschen sind.<br \/>\nWir werden uns gegenseitig dabei unterst\u00fctzen, dass wir alle an diesem globalen Streik teilnehmen k\u00f6nnen. Unsere Aktionen sind vielf\u00e4ltig! Redet mit euren Kolleg*innen, Freund*innen, Nachbar*innen, M\u00fcttern, Gro\u00dfm\u00fcttern, Tanten und Schwestern! Werdet gemeinsam aktiv! Sammelt Euch, lernt einander kennen, h\u00f6rt einander zu! Lasst uns Streik-Komitees an allen Orten gr\u00fcnden! Dies ist der Beginn einer wachsenden Bewegung!<\/em>\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik.org\/whystrike\/aufruf-zum-streik\/\">Der Aufruf auf der Aktionsseite<\/a>, auch\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik.org\/whystrike\/\">in mehreren Sprachen<\/a>\u2013 siehe zum Treffen auch den Bericht:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Kollektive Reaktion. \u00dcber 300 Aktivistinnen planten am Wochenende in G\u00f6ttingen n\u00e4chsten bundesweiten Frauenstreik<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Mehr als 300 Aktivistinnen haben sich am Wochenende in G\u00f6ttingen getroffen, um einen bundesweiten Frauenstreik am 8. M\u00e4rz 2019 zu organisieren \u2013 verbunden mit dem Internationalen Frauenstreik, zu dem seit mehreren Jahren weltweit mobilisiert wird, um gegen Sexismus und Benachteiligung in der Arbeitswelt zu protestieren. Aktivistinnen aus Deutschland trafen in diesem Rahmen auf die Organisatorinnen des Frauenstreiks aus dem Spanischen Staat, wo in diesem Jahr am 8. M\u00e4rz Millionen die Erwerbs- und Sorgearbeit niedergelegt hatten, auf Frauen aus der kurdischen Befreiungsbewegung sowie selbstorganisierte Sexarbeiterinnen aus Thailand und linke Gewerkschafterinnen. Die Teilnehmerinnen des Er\u00f6ffnungspodiums skizzierten, wie die Arbeit von Frauen \u2013 ob bezahlt oder nicht \u2013 den \u00fcberwiegenden Teil der F\u00fcrsorge und Pflege im Haushalt oder in der Gemeinschaft ausmacht. (\u2026) Da in ganz Deutschland und Europa Migration zu einem zentralen Thema geworden ist und Menschen hier vor Kriegen Zuflucht suchen, sprachen w\u00e4hrend der Streikkonferenz auch Frauen aus Afghanistan, Syrien, aus C\u00f4te d\u2019Ivo\u00edre und aus dem Iran \u00fcber die besondere Ausgrenzung asylsuchender und zugewanderter Frauen in Deutschland \u2013 sowie \u00fcber den Bedarf an sozialen Reformen. Die dezentrale und selbstbestimmte Unterbringung in Wohnungen war ein wichtiges Thema; auch eine kostenlose Kinderbetreuung w\u00e4hrend der Deutschkurse wurde gefordert. (\u2026) Ein konkretes Ergebnis der Konferenz war die Verabschiedung eines gemeinsamen Aufrufs zum Streik am 8. M\u00e4rz 2019<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/343688.vernetzungstreffen-kollektive-reaktion.html\">Bericht von Edna Bonhomme in der jungen Welt vom 16.11.2018\u00a0<\/a><\/li>\n<li><strong>Die feministische Internationale<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Politische Streiks sind in Deutschland nicht erw\u00fcnscht \u2013 und dabei dringend notwendig. Der Frauen*streik m\u00f6chte zeigen, wie kraftvoller Widerstand gegen Kapitalismus und Patriarchat auszusehen hat. Derzeit laufen die Mobilisierungen. Unter dem Banner des Frauen*streiks haben sich seit einigen Monaten Frauen* zusammengefunden, die mit unterschiedlichen Erfahrungen und politischen Hintergr\u00fcnden gemeinsam aktiv geworden sind. Redakteurin Johanna Br\u00f6se im Gespr\u00e4ch mit Jenny und Anthea, die in Berlin im Streik-Komitee aktiv sind. Es geht um die St\u00e4rke des Streik-Begriffs in Theorie und Praxis, um historische Vorbilder und internationale Verb\u00fcndete und um die Frage, wie radikal ein feministischer Streik sein kann \u2013 oder muss<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/revoltmag.org\/articles\/die-feministische-internationale\/\">Interview von Johanna Br\u00f6se vom 8. November 2018 bei re:volt\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Feministische Streikwelle \u2013 bald auch in Deutschland?<br \/>\n<\/strong><em>\u201cIn diesem Jahr streikten am 8. M\u00e4rz allein in Spanien 5 Millionen Menschen im Haushalt und auf der Arbeitsstelle. Die Streiks richteten sich gegen sexistische Diskriminierung und sexualisierte Gewalt und forderten eine neue feministische Bewegung. In vielen L\u00e4ndern kam es in kleinerem Ma\u00dfstab zu \u00e4hnlichen Aktionen. Gleichzeitig versammelten sich im bombardierten Afrin und auf von der Polizei umstellten Pl\u00e4tzen der T\u00fcrkei zehntausende um unter Lebensgefahr gegen die patriarchale Diktatur aufzustehen. Nun bilden sich auch in verschiedenen St\u00e4dten Deutschlands Komitees f\u00fcr einen lokalen Frauen- bzw. feministischen Streik, das Thema kursiert in Zeitungen, Fernsehen und Gewerkschaftsgruppen. Am 10. und 11. November wird es eine bundesweite Versammlung in G\u00f6ttingen zum Thema geben. Schon jetzt steht fest, der 8. M\u00e4rz 2019 wird turbulent und die FAU hat sich vorgenommen daran einigen Anteil zu haben. In unserem Artikel geben wir in mehreren Teilen einen historischen Ausblick, einen Abriss der aktuellen Planungen f\u00fcr 2019 und diskutieren dabei einige theoretische und praktische Fragen.(\u2026) Wie viel Fahrt die Fem-Streik-Bewegung in Deutschland aufnehmen wird, wird sich in den n\u00e4chsten 2-3 Monaten noch herauskristallisieren. In Berlin, Leipzig, Dresden, NRW, Freiburg, Hamburg und Halle gibt es bereits lokale B\u00fcndnisse. Die aus verschiedensten FAU-Syndikaten bestehende AG fem*fau arbeitet ebenfalls kontinuierlich zum Thema. Sollten die in vielen St\u00e4dten aktiven Rojava-Solidarit\u00e4tsb\u00fcndnisse dazu gewonnen werden, k\u00f6nnte die Bewegung schnell noch deutlich mehr Dynamik entfalten\u2026\u201d<\/em><a href=\"https:\/\/direkteaktion.org\/feministische-streikwelle-bald-auch-in-deutschland\/\">Artikel von Charlie Sobotka vom 7. November 2018 bei Direkte Aktion online\u00a0<\/a><\/li>\n<li><strong>Wir wollten Brot und Rosen \u2013 Nicht arbeiten, nicht einkaufen, nicht h\u00f6flich l\u00e4cheln: Vor knapp 25 Jahren haben am 8. M\u00e4rz rund eine Million Frauen gestreikt.<br \/>\n<\/strong><em>\u201cAm Internationalen Frauentag wird bekanntlich seit 1911 in etlichen L\u00e4ndern der Welt demonstriert. Er erlebte H\u00f6hen und Tiefen, wurde zum gro\u00dfen Ereignis, gefeiert, verboten, demonstriert, heimlich begangen, vergessen. Seit vielen Jahren wird wieder auf der ganzen Welt an diesem Tag an die Solidarit\u00e4t der Feministinnen appelliert. Auch in Berlin und in vielen anderen St\u00e4dten tragen sie ihre Wut auf die Stra\u00dfe und k\u00e4mpfen gegen den Rechtsruck. Ein besonderes Ereignis in Deutschland war der Internationale Frauentag 1994: er wurde zum FrauenStreikTag 1994. Das war vor beinahe 25 Jahren und ist fast schon ein historisches Ereignis. Dar\u00fcber, wie es damals anfing, gibt es verschiedene Erz\u00e4hlungen, und keine beansprucht, die einzig wahre zu sein. F\u00fcr mich war es eine tolle Erfahrung, dass sechs Frauen, die von einer Konferenz gemeinsam nach Hause fuhren und sagten: \u201eJa, wir machen das, wir organisieren den Streik\u201c, so eine gro\u00dfe Aktion, die die gesamte gerade wiedervereinigte Bundesrepublik betraf, lostreten konnten. Auf der Konferenz war in zwei Arbeitsgruppen das Wort \u201eStreik\u201c gefallen. Die Idee lag einfach in der Luft. Sie war eine Reaktion darauf, dass die \u201edeutsche Wiedervereinigung\u201c zu einem frauenpolitischen Rollback in den ostdeutschen, zunehmend aber auch in den alten Bundesl\u00e4ndern gef\u00fchrt hatte. Wir wollten uns gegen den mit der Wiedervereinigung verbundenen Abbau von Erwerbsarbeitspl\u00e4tzen und von Sozialleistungen und Selbstbestimmungsm\u00f6glichkeiten wehren. Deshalb dachten wir \u00fcber einen Aktionsrahmen nach, der breit genug war f\u00fcr die unterschiedlichen Anliegen von Frauen aus Ost und West, f\u00fcr Migrantinnen, Arbeiterinnen, Erwerbslose, Hausfrauen \u2013 f\u00fcr alle Frauen\u2026\u201d<\/em><a href=\"https:\/\/adamag.de\/frauenstreik-1994-wir-wollten-brot-und-rosen\">Artikel von Gisela Notz vom September 2018 beim Ada-Magazin\u00a0<\/a><\/li>\n<li><strong>Und alle R\u00e4der stehen still \u2026 Frauen streiken gegen Patriarchat und Kapital \u2013 2019 auch in Deutschland<br \/>\n<\/strong><em>\u201c\u2026 In Anbetracht der unerm\u00fcdlichen feministischen Mobilisierung in mehr als 50 L\u00e4ndern haben sich nun auch in Deutschland lokale Komitees zur Koordinierung eines bundesweiten Frauenstreiks am 8. M\u00e4rz 2019 gegr\u00fcndet. Dabei liegt der Fokus auf die breite Zusammenarbeit verschiedener Gruppen, Organisationen und Einzelpersonen. Die dem losen Netzwerk f\u00fcr einen Frauenstreik 2019 zugrunde liegende politische Pr\u00e4misse ist die \u00dcberzeugung, dass Arbeit nicht nur Lohnarbeit umfasst. (\u2026) Der Frauenstreik ist auch ein Ort der Aushandlung von Klassenpolitik und Solidarit\u00e4t unter Frauen. Der liberal-b\u00fcrgerliche Feminismus hat Widerspr\u00fcche zur Arbeiterbewegung auf gemacht, die so f\u00fcr viele lohnabh\u00e4ngige Frauen gar nicht existieren. Denn jede Errungenschaft der hiesigen Arbeiter*innenklasse ist auch ein Fortschritt f\u00fcr alle lohnabh\u00e4ngigen Frauen. Im internationalem Vergleich gilt nat\u00fcrlich das gleiche. Und dennoch werden Arbeiterinnen in gro\u00dfen Streikbewegungen oft unsichtbar gemacht und sie f\u00fchlen sich oft von Kollegen und der Gewerkschaftsf\u00fchrung nicht darin best\u00e4rkt, Forderungen als Arbeiterinnen an den Verhandlungstisch zu bringen. Deswegen stehen die verschiedenen lokalen Komitees mit progressiven Gewerkschaftssekret\u00e4rinnen und Gewerkschaftler\/innen der Basis aus DGB und Nicht-DGB-Gewerkschaften in Verbindung. Denn der Frauenstreik 2019 ist kein rein symbolischer. Er strebt an, die wirtschaftliche Kraft, die Frauen entlang der (Re-)Produktionskette inne haben sicht- und h\u00f6rbar zu machen, und damit neue Formen des Streiks auf die politische Agenda zu setzen. Denn: eine neue Klassenpolitik muss zentral Frauen als Subjekte von Klassenk\u00e4mpfen ansprechen. Der Frauenstreik 2019 versucht genau dies: die Erm\u00f6glichung von Arbeitsniederlegungen im Bereich der Produktion des Lebens und der Produktion der Lebensmittel\u2026\u201d<\/em><a href=\"http:\/\/lowerclassmag.com\/2018\/09\/und-alle-raeder-stehen-still\/\">Deutsche Version des Beitrags von Eleonora Rold\u00e1n Mend\u00edvil vom 24. September 2018 beim Lower Class Magazine\u00a0<\/a><\/li>\n<li>Siehe auch im\u00a0<a href=\"https:\/\/adamag.de\/frauenstreik-einfach-machen\">Artikel von Alex Wischnewski und Kerstin Wolter vom August 2018 beim Ada-Magazin\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>: \u201c\u2026\u00a0<em>So fordert der Frauenstreik etwa das in Deutschland geltende Verbot politischer Streiks heraus. Ob dieses Verbot \u00fcberhaupt gilt, ist schon lange umstritten und wurde immer wieder von Arbeiterinnen infrage gestellt. Gemeinhin gilt, dass der Arbeitskampf den falschen Adressaten treffe, wenn sich die politischen Forderungen an den Staat und nicht allein an den Arbeitgeber richten w\u00fcrden. Es gibt aber Interpretations- und Handlungsspielr\u00e4ume. Nicht nur Marxistinnen verweisen darauf, dass Politik und \u00d6konomie vielf\u00e4ltig miteinander verwoben sind. Au\u00dferdem haben im Kapitalismus verschiedene Gruppen unterschiedlich gro\u00dfen Einfluss auf die Politik \u2013 die Lobby der Automobilindustrie beeinflusst die politischen Entscheidungen der Regierung st\u00e4rker als ein Verein zur St\u00e4rkung der Rechte von Sexarbeiterinnen. Diese unterschiedlichen Einflussm\u00f6glichkeiten sind \u00f6konomisch bestimmt. Andere Stimmen verweisen darauf, dass das Verbot des politischen Streiks internationalen Abkommen widerspreche, die Deutschland unterzeichnet hat. In Gewerkschaften wie etwa ver.di, GEW oder IG BAU wird daher immer mal wieder die Forderung erhoben, das Recht auf politische Streiks ins Grundgesetz aufzunehmen. Z\u00f6gerlich sind diese Debatten und versanden schnell. Jetzt sind es die Frauen, die das Thema wieder ganz praktisch auf die Tagesordnung setzen. Sie k\u00f6nnten damit auch der althergebrachten \u201eArbeiterbewegung\u201c (sic!) einen Dienst erweisen<\/em>\u2026\u201d<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Ortsgruppen in Deutschland<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Folgende Ortsgruppen besitzen bereits eigene Kontaktm\u00f6glichkeiten \u2013 es gibt jedoch schon viele mehr. Sollte Dein Ort hier also noch nicht aufgef\u00fchrt sein, dann schreib uns einfach \u00fcber\u00a0<\/em><a href=\"mailto:frauenstreik@gmail.com\"><em>frauenstreik@gmail.com<\/em><\/a><em> an und wir vermitteln weiter<\/em>.\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik.org\/ortsgruppen\/\">\u00dcbersicht auf der Aktionsseite\u00a0<\/a><\/li>\n<li>Am 10.\/11. November 2018 soll es ein\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik.org\/1-bundesweites-vernetzungstreffen-fuer-einen-feministischen-streik-in-deutschland\/\">bundesweites Treffen in G\u00f6ttingen<\/a> Siehe\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik.org\/\">die deutsche Aktionsseite<\/a><\/li>\n<li><strong>Aufruf zum Frauen*streik am 8. M\u00e4rz 2019<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Liebe Frauen*, in diesem Jahr sind zum Frauen*kampftag wieder viele Menschen in \u00fcber 20 deutschen St\u00e4dten auf die Stra\u00dfe gegangen. So viel wie seit Jahrzehnten nicht. Unser Blick wanderte am 8. M\u00e4rz aber auch nach Spanien. Was wir diesen 8. M\u00e4rz dort gesehen haben, war beeindruckend und inspirierend. \u00dcber 5 Millionen Menschen sind auf die Stra\u00dfe gegangen, haben Erwerbs- und\/oder Sorgearbeit niedergelegt und an Universit\u00e4ten und Schulen blockiert \u2013 dieser feministische Streik hat es geschafft, das Land teilweise lahmzulegen und hat gleichzeitig viel Unterst\u00fctzung und Verst\u00e4ndnis in der Bev\u00f6lkerung aufbauen k\u00f6nnen. Auch in Argentinien, den USA, Polen und anderen L\u00e4ndern riefen Frauen* zum Streik auf. Wir denken, dass es auch in Deutschland, die Notwendigkeit und die M\u00f6glichkeit gibt, sich mit einem bundesweiten Frauen*streik am 8. M\u00e4rz 2019 an diese internationale Bewegung anzuschlie\u00dfen und feministische Themen und Anliegen auf die allgemeine Agenda zu setzen. Bestreikt werden soll nicht nur die Lohnarbeit, sondern alle T\u00e4tigkeiten, die Frauen so h\u00e4ufig unentlohnt und unsichtbar ausf\u00fchren, und die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse, die sie oft in unsicheren und gewaltvollen Situationen festhalten. Dabei geht es jedoch nicht nur um diesen einen Tag, sondern es geht um einen gemeinsamen Prozess der Vernetzung, der Debatte, der Entwicklung und Erprobung neuer Streikformen im au\u00dferbetrieblichen Feld \u2013 auch den 8. M\u00e4rz 2020 haben wir bereits fest im Blick<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik.org\/\">Aufruf zum Frauen*streik am 8. M\u00e4rz 2019 auf der Aktionsseite\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Frauenstreik in der Schweiz am 14.\u2009Juni<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Schweiz: Manifest der Romandie f\u00fcr den feministischen Streik \/ Frauen*streik am 14. Juni 2019\u00a0\u00a0<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>\u201cSeit Monaten organisieren sich hunderte von Frauen*, um den Frauen*streik am 14. Juni 2019 vorzubereiten. In vielen gr\u00f6sseren und kleineren St\u00e4dten entstehen Streikkomitees, treffen sich Frauen* und queere Menschen begeistert, um zu diskutieren, zu basteln, zu planen, andere Menschen zu informieren, zu tr\u00e4umen und zu lachen. Doch warum das alles? Aus welchen Gr\u00fcnden m\u00f6chten am 14. Juni 2019 so viele Frauen* in der Schweiz streiken, den \u00f6ffentlichen Raum f\u00fcr sich besetzen oder symbolisch Bettlaken aus dem Fenster h\u00e4ngen? Einen Einblick in die zahlreichen Gr\u00fcnde f\u00fcr den Frauen*streik bietet das Manifest der Westschweizer Streikkomitees zum Frauen*streik. Ausserdem zeigt dieses Manifest auch deutlich, was die wichtigen Elemente des Frauen*streiks sind: (1) Alle Frauen* und queere Menschen k\u00f6nnen sich beteiligen, (2) die Vielfalt der Themen z\u00e4hlt und keines dominiert ein anderes, (3) es ist eine Bewegung von unten, die basisdemokratisch funktioniert und (4) zeigt das Manifest: der Frauen*streik am 14. Juni ist erst der Anfang einer grossen feministischen Bewegung!\u2026\u201d<\/em>\u00a0<a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/artikel\/2019\/schweiz-manifest-der-romandie-fuer-den-feministischen-streik-frauenstreik-am-14-juni-2019\/\">Vorbemerkung der Redaktion zum Manifest von Collectifs romands pour la gr\u00e8ve f\u00e9ministe et des femmes* bei bfsozialimus.ch vom 24. Januar 2019<\/a>\u00a0(zuerst mehrsprachig ver\u00f6ffentlicht bei Frauenstreik2019.ch)<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Frauenstreik 1991: \u00abDieser Frauenstreik hat extrem viel bewirkt.\u00bb<br \/>\n<\/strong>Im\u00a0<a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/artikel\/2019\/der-frauenstreik-1991-dieser-frauenstreik-hat-extrem-viel-bewirkt\/\">Interview von Philipp Gebhardt beschreibt Ursula Urech beim BFS Z\u00fcrich am 3. Januar 2019<\/a>ihre Streikeindr\u00fccke:\u00a0<em>\u201c\u2026 Am meisten beeindruckt hat mich die breite Solidarit\u00e4t und die riesengrosse Beteiligung von so vielen Frauen in der ganzen Schweiz. Dieser Frauenstreik hat in der Gesellschaft und in den Gewerkschaften extrem viel bewirkt. Der H\u00f6hepunkt des Frauenstreiks war f\u00fcr die VPOD-Sekret\u00e4rinnen und mich der Moment, als tausende von Frauen \u2013 lila oder bunt gekleidet \u2013 im Sternmarsch aus allen Richtungen (aufgeteilt nach Stadtkreisen) kommend auf den Helvetiaplatz str\u00f6mten, wo gar nicht alle Frauen Platz fanden. Wir haben ja nicht gewusst, wie viele kommen w\u00fcrden. Wir sind uns um den Hals gefallen und allen kamen die Tr\u00e4nen. (\u2026) Die gr\u00f6ssten Auswirkungen hatte der Frauenstreik im Kanton Z\u00fcrich und in der \u00fcbrigen Schweiz in den Jahren danach beim Gesundheitspersonal. Im Kanton Z\u00fcrich war es immer wieder zu Lohndiskriminierungen gekommen. Neue Lohnsysteme entpuppten sich als Sparsysteme. Damit wurde die Lohngleichheit verhindert oder Errungenschaften r\u00fcckg\u00e4ngig gemacht. (\u2026) Vom 2. bis 4. Mai 2000 haben im Kanton Z\u00fcrich drei Aktionstage unter dem Slogan \u201eOhne uns l\u00e4uft nichts\u201c stattgefunden. (\u2026) 2001 hat diese Bewegung eine Lohngleichheitsklage gegen den Kanton Z\u00fcrich eingereicht. Die Kl\u00e4gerinnen erhielten vor dem Verwaltungsgericht Recht. Es gab Lohnstufenerh\u00f6hungen und Lohnnachzahlungen. Viele Pflegefachfrauen haben davon profitiert (Kosten f\u00fcr den Kanton Z\u00fcrich: 280 Mio. Franken). Anschliessend haben Frauen auch in anderen Kantonen Lohngleichheitsklagen eingereicht. 2002 hat das Pflegepersonal Klagen gegen die Stadt Z\u00fcrich eingereicht. F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter erhielten auch diese Kl\u00e4gerinnen vor Bundesgericht Recht. Es mussten Lohnnachzahlungen im Betrag von 50 Mio. Franken geleistet werden. 2009 wurden mit Klagen gegen die Stadt Z\u00fcrich weitere Siege eingefahren\u2026\u201d<\/em><\/li>\n<li>Siehe die\u00a0<a href=\"https:\/\/frauenstreik2019.ch\/startseite\/agenda-2\/komitee-zuerich\/\">Z\u00fcrcher Aktionsseite<\/a>: Frauen*streik \u2013 gr\u00e8ve f\u00e9ministe 14.6.2019 sowie zum Frauen*streik in der Schweiz am 14. Juni 2019\u00a0<a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/frauenstreik\/\">Sonderseite<\/a>und ein\u00a0<a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/event\/frauenstreik-in-der-schweiz-am-14-juni-2019\/\">Dossier<\/a>, beide bei der Bewegung f\u00fcr den Sozialismus<\/li>\n<li><strong>[Schweiz] F\u00fcr den Frauen*streik am 14. Juni 2019!<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>In den Letzten zwei Jahren sind feministische Forderungen auf der ganzen Welt lauter geworden. \u00abNi una Menos \/ Ni una di Meno\u00bb in Argentinien \/ Brasilien und Italien, die \u00abWomen\u2019s Marches\u00bb in den USA oder der Black Protest in Polen sind nur einige Beispiele davon. Im Spanischen Staat haben am 8. M\u00e4rz 2018 landesweit Frauen gestreikt und gezeigt, was es heisst, wenn Frauen sich daf\u00fcr entscheiden, die bezahlte und unbezahlte Arbeit nicht mehr zu erledigen. Am selben Abend sind sechs Millionen Frauen und solidarische M\u00e4nner auf die Strassen gegangen. Knapp 30 Jahre nach dem ersten und bislang letzten Frauenstreik in der Schweiz 1991 ist ein zweiter umfassender Frauen*streik bitter n\u00f6tig. Der Frauenkongress des SGB (Schweizerischer Gewerkschaftsbund) hat im Januar 2018 entschieden, f\u00fcr den 14. Juni 2019 zum Frauen*streik aufzurufen. Dass es zu einem Streik kommen wird, steht mittlerweile fest. Dies haben auch die 20\u2019000 Menschen klar gemacht, die am 22. September 2018 an der Demo f\u00fcr Lohngleichheit in Bern auf die Strasse gegangen sind. (\u2026)Unsere Forderungen f\u00fcr den Frauen*streik 2019: 1. F\u00fcr eine Kollektivierung der Pflege und Erziehungsarbeit! 2. F\u00fcr eine gleichberechtigte Gesellschaft, in denen alle die gleichen Lebensperspektiven haben! 3. F\u00fcr das uneingeschr\u00e4nkte Recht der Frauen, \u00fcber den eigenen K\u00f6rper zu bestimmen! 4. F\u00fcr eine freie Wahl der eigenen Identit\u00e4t und der sexuellen Orientierung! 5. F\u00fcr einen intersektionalen und klassenk\u00e4mpferischen Feminismus!<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/sozialismus.ch\/frauenstreik\/\">Aufruf auf der Streik-Seite der Bewegung f\u00fcr den Sozialismus\u00a0<\/a><\/li>\n<li><strong>Bereit zum zweiten Frauenstreik: Viele Streikkomitees stehen schon, jetzt zieht auch der SGB nach<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Einstimmig und mit Applaus hat der SGB-Kongress beschlossen: Am 14.\u2009Juni 2019 kommt der \u00adzweite Frauenstreik. Daf\u00fcr sollen die Gewerkschaften ihre Kr\u00e4fte b\u00fcndeln. Am zweiten Kongresstag gaben sie den Ton an: die Gewerkschaftsfrauen. \u00abFrauenstreik, Frauenstreik\u00bb, riefen die weiblichen Delegierten, die da l\u00e4ngst nicht mehr auf ihren Pl\u00e4tzen sassen, sondern mit Schildern und Fahnen die B\u00fchne besetzten. Damit es auch noch dem letzten im Saal klar wurde: sie meinen es ernst.\u00a0 IN DIE BETRIEBE, AUF DIE STRASSE. Schon seit Monaten sprechen die Frauen \u00fcber einen neuen Streik. \u00dcberall in der Schweiz bilden sie Streikkomitees (work berichtete:\u00a0<\/em><a href=\"http:\/\/rebrand.ly\/der-frauenstreik-kommt\"><em>ly\/der-frauenstreik-kommt\u00a0<\/em><\/a><em>). Und die Gewerkschaftsfrauen auch schon auf natio\u00adnaler Ebene. Nach der m\u00e4chtigen Gleichstellungsdemo im September mit 20\u2019000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern entschieden die Unia und der VPOD: Am 14.\u2009Juni 2019 kommt der Frauenstreik<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/www.workzeitung.ch\/2018\/12\/bereit-zum-zweiten-frauenstreik\/\">Artikel von Patricia D\u2019Incau in Work, der Zeitung der Gewerkschaft Unia vom 14. Dezember 2018\u00a0<\/a><\/li>\n<li><strong>[Interview zum Frauenstreik in der Schweiz] \u201eMit dem Frauenstreik f\u00fcr eine plurale Gesellschaft einstehen\u201c<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Franziska Schutzbach ist Initiatorin von #SchweizerAufschrei, Forscherin und feministische Aktivistin. Im Gespr\u00e4ch mit Alexander Stoff spricht sie \u00fcber aktuelle Herausforderungen des feministischen Aktivismus. (\u2026) Sichtbar wird auch, dass es nicht nur unmittelbar um Gewalt geht, sondern auch um gr\u00f6\u00dfere Zusammenh\u00e4nge, um Machtverh\u00e4ltnisse. Gewalt gegen Frauen* gibt es, weil wir in einer sexistischen und geschlechter-ungleichen Gesellschaft leben. Sie ist die Spitze des Eisberges und kann unmittelbar mit Hashtags skandalisiert werden. Die Gewalt wird aber \u00fcberhaupt erst m\u00f6glich, weil Frauen* oft in \u00f6konomisch prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen und Abh\u00e4ngigkeit leben. Die Forderung nach Lohngleichheit enth\u00e4lt daher, dass Frauen* \u00f6konomisch gleich gestellt sein m\u00fcssen, damit sich Gewalt reduziert. Auch die intersektionale Dimension muss ber\u00fccksichtigt werden: denn migrantische Frauen* und Women of color machen andere Erfahrungen als wei\u00dfe Frauen* aus der Mittelschicht. Die Dominanz des westlichen Blicks muss innerhalb der feministischen Bewegung unbedingt in Frage gestellt werden. Forderungen nach Kinderbetreuung oder Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind zwar richtig, aber eine Perspektive von eher privilegierten Frauen*. F\u00fcr viele Frauen* aus einer unteren Schicht und in ausgebeuteten Arbeitsverh\u00e4ltnissen enth\u00e4lt die Forderung nach Berufst\u00e4tigkeit \u00fcberhaupt keinen emanzipatorischen Charakter. (\u2026) Wir planen in der Schweiz gerade den Streik f\u00fcr den 14.Juni 2019, der meines Wissens auch in Deutschland und \u00d6sterreich stattfinden soll. Das halte ich f\u00fcr eine wichtige Mobilisierung. Dabei soll es um Themen gehen wie zB Lohngleichheit, Sozialpolitik und Antirassismus. Angelehnt am spanischen Vorbild kann \u00fcber \u00f6konomische Forderungen hinaus politisiert werden. Wir stehen mit dem Streik auch f\u00fcr eine plurale Gesellschaft ein. Eine andere konkrete Praxis ist zu zeigen, wie viele tolle Projekte es im Kleinen und Gro\u00dfen bereits gibt. Wir m\u00fcssen deutlich machen, dass die emanzipatorische Gesellschaft, die wir uns w\u00fcnschen, ein St\u00fcck weit schon da ist, denn es gibt so viel solidarisches Handeln in unserer Gesellschaft. Das d\u00fcrfen wir uns nicht nehmen lassen<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/loukanikos161.blackblogs.org\/2018\/11\/08\/franziska-schutzbach-frauenstreik\/\">Interview mit Franziska Schutzbach im Blog von Alexander Stoff<\/a>, es erschien in der Langfassung am 01.11.2018 auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.unsere-zeitung.at\/2018\/11\/01\/mit-dem-frauenstreik-fuer-eine-plurale-gesellschaft-einstehen\">Unsere Zeitung.at\u00a0<\/a><\/li>\n<li><strong>Frauenstreik, Teil zwei: Schweizerinnen bereiten Neuauflage des Frauenstreiks von 1991 vor<br \/>\n<\/strong><em>\u201cWar 1991 das gro\u00dfe Jahr f\u00fcr den Feminismus? In der Schweiz schon. Am 14. Juni 1991 legten knapp eine halbe Million Frauen ihre Arbeit nieder und gingen auf die Stra\u00dfe. Die gro\u00dfe Zahl war f\u00fcr alle \u00fcberraschend. Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze wurden in ein lila Meer verwandelt. N\u00e4chstes Jahr am 14. Juni soll es in die zweite Runde gehen: In der Schweiz wird wieder zum gro\u00dfen Frauenstreik aufgerufen. Es ist nicht der erste Versuch, an den Erfolg von 1991 anzukn\u00fcpfen. Auch 2011, genau zwei Jahrzehnte danach, wurde zu einem Aktionstag aufgerufen. Doch es konnten lange nicht so viele Menschen wie 1991 mobilisiert werden. 2019 soll das anders werden. Dass das nicht unwahrscheinlich ist, zeigten rund 20.000 Personen, die am 22. September 2018 in Bern f\u00fcr Lohngleichheit auf die Stra\u00dfe gingen. Der Streik in der Schweiz 1991 inspirierte auch die Frauenbewegung in Deutschland. Nach seinem Vorbild wurde am Weltfrauentag 1994 zu einem \u00bbFrauenstreiktag\u00ab aufgerufen, an dem sich \u00fcber eine Million Frauen beteiligten. Der Schweizer Aktionstag von 1991 hatte auch selbst ein ber\u00fchmtes historisches Vorbild: In Island hatte anl\u00e4sslich des von der UNO ausgerufenen Internationalen Jahres der Frau 1975 ein als \u00bbFrauenruhetag\u00ab angek\u00fcndigter Streik stattgefunden. Am 24. Oktober des Jahres legten dort stolze 90 Prozent der Arbeiterinnen und weiblichen Angestellten die Arbeit nieder. 20.000 Frauen und M\u00e4dchen gingen auf die Stra\u00dfe. F\u00fcr das kleine Land, das zu dieser Zeit gerade mal 220.000 Einwohner z\u00e4hlte, waren das unglaublich viele Menschen. (\u2026) Viele Forderungen von 1991 sind bis heute aktuell: Gleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit, bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf, ein Ende von Gewalt gegen Frauen. Allerdings sind sich \u00bbdie Frauen\u00ab auch in der Schweiz nicht einig. Weibliche Mitglieder der liberalen Partei, der FDP, halten den Streik laut der Schweizer Tageszeitung NZZ f\u00fcr \u00bbnicht zielf\u00fchrend\u00ab. Am 1. Dezember wird der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) auf seinem Kongress entscheiden, ob er ihn unterst\u00fctzt. Es w\u00e4re ein wichtiges Signal. Der Frauenkongress des SGB ruft bereits zum Streik auf. Stattfinden wird er so oder so. Komitees zur Vorbereitung haben sich in allen gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten in der Schweiz gebildet.<\/em>\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/www.jungewelt.de\/artikel\/342825.die-gro%C3%9Fe-verweigerung-frauenstreik-teil-zwei.html\">Beitrag von Johanna Montanari in der jungen Welt vom 2. November 2018<\/a>, siehe dazu:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Unia Frauen bereit f\u00fcr einen Frauenstreik<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>\u00dcber 100 Frauenvertreterinnen haben an der diesj\u00e4hrigen Unia-Frauenkonferenz in Neuenburg ihre Bereitschaft zu einem aktiven Kampf f\u00fcr Lohngleichheit und echte Gleichstellung ausgedr\u00fcckt. Sie rufen zur Teilnahme an der Kundgebung f\u00fcr Lohngleichheit und gegen Diskriminierung vom 22. September auf und sind entschlossen, f\u00fcr 2019 einen Frauenstreik vorzubereiten<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/www.unia.ch\/de\/aktuell\/aktuell\/artikel\/a\/15158\/\">Bericht vom 01.09.2018 bei Unia\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>\u00abWir haben schon entschieden: Der Streik wird stattfinden\u00bb \u2013 1991 streikten in der Schweiz die Frauen. 2019 werden sie es wieder tun.<br \/>\n<\/strong><em>\u201c\u2026 Grassierender Sexismus im Internet, #MeToo, die brutalen Attacken auf Frauen im Ausgang, die sich in letzter Zeit h\u00e4ufen: Die Zeit scheint reif f\u00fcr einen neuen Frauenstreik. Der Enthusiasmus ist gross, besonders in der Romandie. \u00abSchon mehrere Hundert Frauen aus allen Schichten sind aktiv in der Vorbereitung\u00bb, sagt Michela Bovolenta, Zentralsekret\u00e4rin der Gewerkschaft VPOD in Lausanne. \u00abEs gibt Gruppen in allen Westschweizer Kantonen und eine Koordinationsgruppe f\u00fcr die ganze Romandie.\u00bb Am 1. Dezember wird der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) an seinem Kongress entscheiden, ob er den Frauenstreik unterst\u00fctzt. Das w\u00e4re eine wichtige Hilfe f\u00fcr die Organisation\u00a0\u2013 aber Bovolenta sagt: \u00abWir haben schon entschieden: Der Streik wird stattfinden.\u00bb F\u00fcr sie gehe es um zwei fundamentale Fragen, sagt die F\u00fcnfzigj\u00e4hrige, die schon 1991 dabei war: \u00abDie Verteilung von Geld und die Verteilung von Zeit.\u00bb Sie fordert eine Verk\u00fcrzung der Erwerbsarbeit: \u00abWir m\u00fcssen das Leben ins Zentrum stellen. Dazu geh\u00f6rt der Respekt f\u00fcr Menschen und nat\u00fcrliche Ressourcen. Wir sind zum Beispiel auch solidarisch mit der Bewegung f\u00fcr Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t.\u00bb Bald erscheine ein Westschweizer Mobilisierungsmanifest f\u00fcr den Frauenstreik. \u00abAusserdem arbeiten die Kollektive an ausf\u00fchrlicheren Texten zu verschiedenen Themen, von Bildung bis Sexualit\u00e4t. Es ist eine grosse Lust da, vertieft zu diskutieren.\u00bb Natascha Wey ist skeptisch, ob ein gemeinsames Manifest gelingen wird. Die Z\u00fcrcher VPOD-Zentralsekret\u00e4rin und Kopr\u00e4sidentin der SP-Frauen hat ein erstes Frauenstreiktreffen in Z\u00fcrich mitorganisiert. \u00abVielleicht schr\u00e4nkt es die Bewegung ein, wenn wir versuchen, sie auf einen Nenner zu bringen.\u00bb Der Slogan von 1991, \u00abWenn Frau will, steht alles still\u00bb, sei ja auch keine inhaltliche Forderung, sondern in erster Linie eine Machtdemonstration. \u00abDass Frauen die Machtfrage stellen, ist f\u00fcr mich zentral.\u00bb Allerdings sei es heute schwieriger, geeint f\u00fcr etwas zu k\u00e4mpfen.(\u2026) \u00abMir ist es wichtig, Zerw\u00fcrfnisse zu \u00fcberwinden\u00bb, sagt L\u00e9a Burger. \u00abDifferenzen anzuerkennen und sich doch zusammen zu organisieren.\u00bb Die n\u00e4chsten Monate k\u00f6nnten spannend werden.\u201d<\/em><a href=\"https:\/\/www.woz.ch\/1838\/frauenstreik\/wir-haben-schon-entschieden-der-streik-wird-stattfinden\">Bericht von Bettina Dyttrich in der WOZ Nr. 38\/2018 vom 20. September 2018\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Frauenstreik in Spanien am 8. M\u00e4rz<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>\u00bbEs m\u00fcssen viel mehr Omas auf die Stra\u00dfe gehen\u00ab. Samara Velte \u00fcber die Mobilisierung f\u00fcr einen feministischen Streik 2018 und 2019 in Spanien<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>\u00dcber f\u00fcnf Millionen waren im spanischen Staat am 8. M\u00e4rz 2018 zum feministischen Streik auf der Stra\u00dfe. F\u00fcr 2019 haben Feminist_innen erneut einen \u00bbfeministischen Generalstreik\u00ab angek\u00fcndigt. Auch die baskische Frauenbewegung ruft auf. Samara Velte ist Teil der feministischen Bewegung des Baskenlandes und Redakteurin bei Berria, der einzigen baskischsprachigen Tageszeitung. Gemeinsam mit den anderen um die 100 Mitarbeiterinnen der Zeitung hat sie dieses Jahr am 8. M\u00e4rz die Arbeit niedergelegt. (\u2026) N\u00e4chstes Jahr soll es wieder einen Streik geben \u2013 wie kam es zu dieser Entscheidung? So wirklich koordiniert wurde das, soweit ich wei\u00df, nicht. Die Idee kam aus lokalen und regionalen Frauenversammlungen, die sahen, dass die Schlagkraft vom letzten Jahr noch da war und dass man da noch mehr mobilisieren kann. Dieses Jahr wird es voraussichtlich einen Aufruf f\u00fcr einen 24-Stunden-Streik geben. Alle haben Lust, wieder das Gef\u00fchl vom letzten Jahr zu haben, als wir nach wochenlangem \u00dcberlegen und Diskutieren zusammen auf die Stra\u00dfe gingen und gemerkt haben, dass wir uns vor lauter Leuten kaum bewegen konnten<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/www.akweb.de\/ak_s\/ak643\/42.htm\">Interview von Hannah Schultes in ak \u2013 analyse &amp; kritik \u2013 zeitung f\u00fcr linke Debatte und Praxis vom 13.11.2018\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Frauenstreik international<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Frauen*streik! Drei Filmveranstaltungen von Frauen*streik Berlin und labournet.tv in Berlin zu Frauen*streiks weltweit<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Frauen*streik Berlin and labournet.tv pr\u00e4sentieren: \u201eWenn wir streiken steht die Welt still\u201d eine Veranstaltungsreihe \u00fcber Frauen*streiks rund um die Welt zur\u00a0 Mobilisierung f\u00fcr den Frauen*streik am 8. M\u00e4rz 2019: Der Frauen*streik kommt nach Berlin!.<\/em>.\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/labournet.tv\/frauenstreik\">Ank\u00fcndigung mit Terminen vom 22.01. \u2013 21.2.2019 bei labournet.tv\u00a0<\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Der Frauenstreik geht weiter \u2013 Trailer<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Film \u00fcber den Kampf von Frauen, die in kommunalen Kinderkrippen und -g\u00e4rten in Pozna\u0144 (Polen) arbeiten, um existenzsichernde L\u00f6hne und bessere Bedingungen f\u00fcr sich und die Kinder. Die Kinderg\u00e4rtnerinnen nahmen auch an den landesweiten Demonstrationen gegen die Versch\u00e4rfung des Abtreibungsverbots im Herbst 2016 (\u201cSchwarzer Protest\u201d) teil. Der Film und erl\u00e4utert die innere Verbindung zwischen diesen beiden K\u00e4mpfen,- den Zusammenhang zwischen Lohnarbeit und Reproduktionsarbeit. Am 22.1. um 19h zeigen wir den Film im SO36 in Berlin, die Filmemacherin Magda Malinowska wird anwesend sein<\/em>\u2026\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/de.labournet.tv\/der-frauenstreik-geht-weiter-trailer\">Video bei labournet.tv<\/a>(polnisch mit dt. UT | 1 min | 2018)<\/li>\n<\/ul>\n<\/li>\n<li><strong>Wenn Frauen* und Queers weltweit streiken<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>Von Argentinien bis Polen, von den USA bis Spanien, von Thailand bis Uruguay traten Millionen Frauen* und Queers am 8. M\u00e4rz 2017 in den Streik. Sie streikten gegen die Gewalt, die ihnen Tag f\u00fcr Tag angetan wird und gegen die \u00f6konomische Ausbeutung, die Frauen* weltweit auf spezifische Weise betrifft. \u201eWenn euch unsere Leben nichts wert sind, dann produziert doch ohne uns\u201c schrieben sie in ihrem Manifest, lie\u00dfen ihre Arbeiten liegen und gingen auf die Stra\u00dfen. Angefangen hatte alles in Lateinamerika. Die Streikbewegung h\u00e4ngt eng zusammen mit den Protesten der lateinamerikanischen, insbesondere der argentinischen, Frauen* gegen die Ermordung ihrer Schwestern, die sie unter dem Slogan \u201eNi Una Menos\u201c (Nicht eine weniger!) anprangern. Nach der brutalen Ermordung der 16-j\u00e4hrigen Luc\u00eda P\u00e9rez 2016 rief Ni Una Menos in Argentinien zum ersten feministischen Massenstreik auf. Der internationale Frauen*tag 2018 stand dem des Vorjahrs in keiner Weise nach: So legten beispielsweise in Spanien f\u00fcnf Millionen Frauen* jeden Alters und sozialer Herkunft ihre Arbeit nieder und damit das Land lahm, um zu zeigen: \u201eWenn wir streiken steht die Welt still\u201c. F\u00fcr den kommenden 8. M\u00e4rz geht der transnationale Frauen*streik in die dritte Runde. Auch in Deutschland entstand in den letzten Monaten ein bundesweites Netzwerk, das zum feministischen Streik aufruft. Wie er sich genau gestalten wird, ist noch unklar. Doch das ist nicht das Wesentliche. Wichtiger ist, dass in den Aktionen eine neue Welt sp\u00fcrbar wird. (\u2026) Gr\u00fcnde zum Streik gibt es mehr als genug: Weltweit steigt die Gewalt an Frauen*. Bel\u00e4stigungen und \u00dcbergriffe sind allt\u00e4glich f\u00fcr die meisten. In Deutschland wurde vergangenes Jahr nahezu alle zwei Tage eine Frau aufgrund ihres Geschlechts ermordet. Doch beim Frauen*streik geht es nicht allein um Sexismus und sexualisierte Gewalt. Es geht auch um den Zusammenhang zwischen Gewalt gegen Frauen* und ihrer \u00f6konomischen Ausbeutung. Reproduktionsarbeit, ob schlecht bezahlt oder unbezahlt geleistet, ist seit jeher die unsichtbare und entwertete, aber eben auch grundlegende Seite der kapitalistischen Ordnung. Nach wie vor sind es in erster Linie Frauen*, die diese Arbeiten verrichten, meist unter prek\u00e4ren und unsicheren Bedingungen. Zeiten wie diese, die weltweit von Krisen, Rechtsautoritarismus und sozialer Verunsicherung gepr\u00e4gt sind, versch\u00e4rfen jene Umst\u00e4nde: So m\u00fcssen h\u00e4ufig Frauen* f\u00fcr die Arbeit aufkommen, die zu viel ist und die durch sozialpolitischen K\u00fcrzungen und mangelnde Versorgung im Pflege- und Erziehungsbereich entsteht. Gleichzeitig stehen feministische Errungenschaften, wie beispielsweise das Recht auf Schwangerschaftsabbruch in Polen, wieder auf dem Spiel. \u00dcberall klagen Arbeiter*innen \u00fcber Ersch\u00f6pfung, \u00dcberforderung, Unsicherheit und Perspektivlosigkeit. Die Antwort des Neoliberalismus: \u201e\u202640 Std.-Woche, 3 Kinder, ein Pflegefall? Mach doch Yoga!\u201c, wie es die Naturfreundejugend treffend plakatierte. Wir wollen kein Yoga. Wir wollen den Streik. (\u2026) Wie gro\u00df der Frauen*streik 2019 in Deutschland wird, bleibt abzuwarten. Offenkundig ist jedoch, dass die feministische Welle sich mit einer eindrucksvollen Geschwindigkeit ausbreitet. Wir haben es inzwischen nicht nur mit einer massenhaften und transnationalen Bewegung zu tun, sondern zudem noch mit einer, die das Potenzial hat, die Verh\u00e4ltnisse grunds\u00e4tzlich zu ver\u00e4ndern. Die Zukunft haben wir stets im Blick. Und die ist nat\u00fcrlich, wie k\u00f6nnte es anders sein, feministisch: \u201eAus Versammlungen machen wir Demonstrationen, aus Demonstrationen Feste und aus Festen eine gemeinsame Zukunft\u201c, wie es das B\u00fcndnis Ni Una Menos formulierte<\/em>.\u201d\u00a0<a href=\"https:\/\/mosaik-blog.at\/wenn-frauen-und-queers-weltweit-streiken\/\">Artikel von Susanne Hentschel vom 7. Januar 2019 beim mosaik-blog.at\u00a0<\/a><\/li>\n<li><strong>Multitude as Force. Raquel Gutierrez Aguil\u00e1r and Ver\u00f3nica Gago on the Feminist Strike<br \/>\n<\/strong>\u201c<em>W\u00e4hrend des letzten\u00a0<\/em><a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/?p=139474\"><em>TSS-Meetings in Stockholm vom 23.-25. November 2018<\/em><\/a><em>wurde die weitere Vorbereitung zum weltweiten Frauenstreiktag am 08.M\u00e4rz 2019 diskutiert, als grundlegender Moment des transnationalen Kampfes gegen Ausbeutung und die patriarchalischen und rassistischen Hierarchien. Ein Interview (ins Englische \u00fcbersetzt von\u00a0<\/em><a href=\"http:\/\/www.connessioniprecarie.org\/\"><em>http:\/\/www.connessioniprecarie.org\/<\/em><\/a><em>) soll zu unserer Diskussion \u00fcber den weltweiten Frauenstreik 08. M\u00e4rz 2019 beitragen. Darin unterh\u00e4lt sich Eleonora Cappuccilli mit Raquel Gutierrez Aguil\u00e1r und Ver\u00f3nica Gago \u00fcber den feministischen Streik und die bevorstehenden Mobilisierung in Argentinien und Lateinamerika<\/em>.\u201d Aus dem Anreisser zum\u00a0<a href=\"https:\/\/www.transnational-strike.info\/2018\/12\/10\/multitude-as-force-raquel-gutierrez-aguilar-and-veronica-gago-on-the-feminist-strike\/\">Interview bei der der Plattform f\u00fcr einen transnationalen sozialen Streik\u00a0<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/internationales\/schweiz\/arbeitskaempfe-schweiz\/frauenstreik-einfach-machen\/\"><em>labournet.de&#8230;<\/em><\/a><em> vom 11. Februar 2019 <\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201cIn Spanien, Polen und Argentinien haben es die Feministinnen vorgemacht, jetzt wird auch in Deutschland ein Frauenstreik organisiert.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5,3],"tags":[25,29,87,39,32,26,28,17],"class_list":["post-4924","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kampagnen","category-schweiz","tag-arbeiterbewegung","tag-arbeitskaempfe","tag-arbeitswelt","tag-deutschland","tag-frauenbewegung","tag-gewerkschaften","tag-spanien","tag-widerstand"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4924","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4924"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4924\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4925,"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/4924\/revisions\/4925"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4924"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=4924"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=4924"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}