{"id":3408,"date":"2018-04-18T13:46:08","date_gmt":"2018-04-18T11:46:08","guid":{"rendered":"http:\/\/maulwuerfe.ch\/?p=3408"},"modified":"2018-04-18T13:46:08","modified_gmt":"2018-04-18T11:46:08","slug":"vorwort-zu-arbeitskaempfe-in-chinas-autofabriken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/backup.maulwuerfe.ch\/?p=3408","title":{"rendered":"Vorwort zu \u00abArbeitsk\u00e4mpfe in Chinas Autofabriken\u00bb"},"content":{"rendered":"<p><em>Ralf Ruckus<\/em>. Ende 2016 begannen mehr als 1.000 LeiharbeiterInnen beim chinesisch-deutschen Joint Venture FAW-Volkswagen in Changchun, China, einen Arbeitskampf. Viele von ihnen waren<!--more--> mehrere Jahre von ihrer Leiharbeitsfirma in die Fabrik des Joint Ventures geschickt worden, verdienten jedoch weniger als die direkt bei FAW-Volkswagen Besch\u00e4ftigten \u2013 obwohl sie an den Montagelinien die gleiche Arbeit verrichteten. Die LeiharbeiterInnen forderten \u201egleichen Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit\u201c, einen Ausgleich f\u00fcr die vergangenen Jahre ungleicher Bezahlung, bessere Arbeitsvertr\u00e4ge und anderes mehr. In den folgenden Monaten organisierten sie Demonstrationen, schrieben Petitionen und zogen vor Gericht.\u00a0FAW-Volkswagen machte kaum Zugest\u00e4ndnisse, die \u00f6rtlichen<\/p>\n<p>Gerichte wiesen ihren Fall ab und im Juni 2017 verhafteten die lokalen Beh\u00f6rden einige der Arbeiteranf\u00fchrer.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>\u00a0Dies ist ein prominentes Beispiel f\u00fcr die Arbeiterproteste von AutomobilarbeiterInnen in China in j\u00fcngster Zeit und vor allem ein Kampf, der von\u00a0denen getragen wird, die oft als \u201eschwach\u201c gelten \u2013 den LeiharbeiterInnen.<\/p>\n<p>Im vorliegenden Buch\u00a0<em>Arbeitsk\u00e4mpfe in Chinas Autofabriken<\/em>\u00a0beschreibt Zhang Lu, wie die Arbeitgeber die Zweiteilung der Belegschaften seit Jahren einsetzen, um mit Unterst\u00fctzung des Staates ihre ArbeiterInnen in zwei Gruppen zu spalten \u2013 Direktbesch\u00e4ftigte und LeiharbeiterInnen \u2013 und so ihre K\u00e4mpfe zu schw\u00e4chen. Diese Strategie war bisher nur teilweise erfolgreich. Im Laufe ihrer Untersuchung von Mitte der 2000er bis Anfang der 2010er Jahre in sieben gro\u00dfen Automobilfabriken Chinas \u2013 darunter zwei chinesisch-deutschen Joint Ventures \u2013 begegnete Zhang Lu diversen Widerstandsformen von LeiharbeiterInnen und Direktbesch\u00e4ftigten, wie Leistungszur\u00fcckhaltung, Sabotage, offenen Protesten und Streiks.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<p>Der bisher aufsehenerregendste Kampf von AutomobilarbeiterInnen in China war der Streik in einem Getriebewerk von Honda in Foshan Mitte 2010 \u2013 mit jungen WanderarbeiterInnen und PraktikantInnen als aktivste Kraft. Jener Streik machte sich die starke Produktionsmacht der ArbeiterInnen zunutze, die diese aufgrund des\u00a0<em>just-in-time<\/em>Produktionssystems in der Automobilindustrie haben. Die Streikenden konnten den Produktionsprozess an einer entscheidenden Stelle st\u00f6ren und so die Produktion in allen Montagewerken Hondas in China zum Stillstand zu bringen. Die ArbeiterInnen des Getriebewerks gewannen deutliche Lohnerh\u00f6hungen, und ihr Kampf, \u00fcber den weitl\u00e4ufig berichtet wurde, l\u00f6ste in dem Jahr eine Welle weiterer Streiks aus, die viele Arbeitgeber zu Lohnerh\u00f6hungen von mehr als zwanzig Prozent zwangen. Die chinesische Regierung war aufgrund der sozialen Unruhe besorgt und versuchte die Situation zu entsch\u00e4rfen, indem sie die Mindestl\u00f6hne deutlich anhob.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Diese Streiks, und viele K\u00e4mpfe in anderen Sektoren in China seit Mitte der 2000er Jahre, wurden weitgehend von WanderarbeiterInnen organisiert, den Arbeitskr\u00e4ften, die hinter dem Aufstieg Chinas zum globalen Zentrum der Industrieproduktion seit den 1990er Jahren standen. Ihre K\u00e4mpfe machten China im vorigen Jahrzehnt zum \u201eneuen Mittelpunkt der globalen Arbeiterunruhe\u201c.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Zhang Lus Buch\u00a0<em>Arbeitsk\u00e4mpfe in Chinas Autofabriken<\/em>\u00a0hilft uns, die Entwicklung und die sozialen Beziehungen in den Betrieben sowie den lokalen, regionalen und globalen Kontext dieser K\u00e4mpfe in einem zentralen Wirtschaftssektor, der Automobilindustrie, zu verstehen. F\u00fcr die chinesische Regierung ist die Automobilindustrie eine strategische \u201eindustrielle S\u00e4ule\u201c, und Ver\u00e4nderungen und Arbeitsk\u00e4mpfe in dem Sektor haben starke und weitreichende Auswirkungen, weil China nicht nur der weltweit gr\u00f6\u00dfte Produzent<\/p>\n<p>von Automobilen ist, sondern auch den gr\u00f6\u00dften Automobilmarkt stellt. So ist es kein Wunder, dass alle gro\u00dfen Automobilunternehmen dort Produktionsst\u00e4tten haben \u2013 auch deutsche Firmen wie Volkswagen, Audi, Mercedes Benz und BMW.<\/p>\n<p>Die Autorin beschreibt die Entwicklung des weitgehend autonomen Automobilsektors in der Mao-Zeit, der in der Reformperiode umstrukturiert wurde und expandierte. Sie beschreibt die historische Rolle des chinesischen Staates und der gr\u00f6\u00dften Automobilkonzerne der Welt, die mit staatlichen Unternehmen zusammen Joint Ventures gr\u00fcndeten und so den Aufstieg der Industrie in den 1980ern und 1990ern einleiteten. Und sie schildert die Wirkung von Chinas WTO-Beitritt 2001, die neue Welle ausl\u00e4ndischer Investitionen und den Aufstieg der chinesischen Automobilhersteller in den 2000er und fr\u00fchen 2010er Jahren. Auf der Grundlage ihrer beobachtenden Forschung und einer gro\u00dfen Anzahl von Interviews in den Fabriken analysiert sie die Ver\u00e4nderungen auf Betriebsebene, die harten Arbeitsbedingungen an den Montagelinien, die strenge Fabrikhierarchie und die zweifelhafte Rolle der betrieblichen Gewerkschaftssektionen und Komitees der Kommunistischen Partei, die auf der Seite der Arbeitgeber stehen. Sie unterstreicht die Bedeutung der sozialistischen Verm\u00e4chtnisse\u00a0f\u00fcr die Betriebsf\u00fchrung und die Kontrolle der ArbeiterInnen sowohl in den staatlichen Unternehmen als auch in den Joint Ventures ausl\u00e4ndischer Unternehmen mit chinesischem Staatskapital. Ihre Belege zeigen, dass der Druck von unten durch die ArbeiterInnen, ohne jegliche gewerkschaftliche Vertretung, zu Lohnerh\u00f6hungen und politischen Ver\u00e4nderungen f\u00fchrten, so auch zur Verabschiedung von Gesetzen wie dem Arbeitsvertragsgesetz von 2008.<\/p>\n<p>Seit der Ver\u00f6ffentlichung des englischen Originals 2015 hat sich die chinesische Automobilindustrie vielfach ver\u00e4ndert, so auch durch den gegenw\u00e4rtigen \u00dcbergang zu Elektroautomobilen und die damit zusammenh\u00e4ngende Reorganisation des Sektors. Zhang Lus Beobachtungen sind jedoch immer noch g\u00fcltig. So unterstreicht sie die Bedeutung der anhaltenden K\u00e4mpfe chinesischer AutomobilarbeiterInnen f\u00fcr die Reaktionen von Staat und Arbeitgebern, die sinkende Profite vermeiden wollen und die Form und das Tempo der Umstrukturierung entsprechend festlegen. Staat und Arbeitgeber versuchen, den Gegensatz zwischen der Erhaltung der Profitabilit\u00e4t (im Interesse des Kapitals) und der Wahrung der Legitimit\u00e4t (unter den ArbeiterInnen) zu entsch\u00e4rfen, indem sie Spaltungslinien ziehen \u2013 zum Beispiel durch die immer h\u00e4ufigere Zweiteilung von Belegschaften. Das f\u00fchrt zu Konfrontationen mit Direktbesch\u00e4ftigten und LeiharbeiterInnen, wie der anhaltende Kampf der LeiharbeiterInnen von FAW-Volkswagen in Changchun zeigt.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr Arbeitskampf bot FAW-Volkswagen im Dezember 2017 den LeiharbeiterInnen direkte Arbeitsvertr\u00e4ge beim Joint Venture an \u2013 unter der Bedingung, dass sie auf einen Ausgleich f\u00fcr die vergangenen Jahre ungleicher Bezahlung verzichten. Das sah nach einem schmutzigen Trick aus, weil die Vertr\u00e4ge der ArbeiterInnen mit ihrer Leiharbeitsfirma Ende des Monats auslaufen sollten und sie vor die Wahl gestellt wurden, das Angebot anzunehmen oder ihren Job ganz zu verlieren. Die meisten\u00a0nahmen es an, und nur eine Handvoll weigerte sich und erkl\u00e4rte, den Kampf fortsetzen zu wollen.<\/p>\n<p>Einer der ArbeiterInnen, ihr Anf\u00fchrer Fu Tianbo, ist weiterhin im Gef\u00e4ngnis und wartet auf sein Gerichtsverfahren. Die Anklage lautet \u201eVersammlung einer Menschenmenge, um die soziale Ordnung zu st\u00f6ren\u201c, ein \u00fcblicher Vorwurf chinesischer Beh\u00f6rden, mit dem sie versuchen, jene zum Schweigen zu bringen und einzusperren, die gegen Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Schon im Sommer 2017 hatten die chinesischen LeiharbeiterInnen aus Changchun \u2013 angesichts der unnachgiebigen Position ihrer chinesischen und deutschen Arbeitgeber und der chinesischen Beh\u00f6rden \u2013 Briefe an Volkswagen, die Volkswagen-ArbeiterInnen und den Betriebsrat von Volkswagen in Deutschland geschickt und um Unterst\u00fctzung gebeten.<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a><\/p>\n<p>Vom Konzern kam kaum eine Reaktion, ebenso wenig von ArbeiterInnen und gewerkschaftlichen BasisaktivistInnen von Volkswagen, und deutsche\u00a0<em>IG-Metall<\/em>-Betriebsr\u00e4te von Volkswagen schrieben einen bezeichnenderweise gleichg\u00fcltigen Brief, in dem sie die chinesischen ArbeiterInnen aufforderten, sich vor Ort an FAW-Volkswagen und die lokalen Beh\u00f6rden zu wenden \u2013 also die Firma, gegen die sich die ArbeiterInnen zur Wehr setzten, und die Beh\u00f6rden, die verantwortlich waren f\u00fcr die Ablehnung des Falles durch die Gerichte und die Verhaftung der Arbeiteranf\u00fchrer.<a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>\u00a0Nachdem sie diese Antwort bekommen hatten, postete einer der chinesischen LeiharbeiterInnen online: \u201cDen Deutschen ist es egal. Wir m\u00fcssen selbst k\u00e4mpfen!\u201c<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a><\/p>\n<p>Chinesisch-deutsche Joint Ventures \u2013 darunter die von Volkswagen \u2013 stehen auch im Mittelpunkt dieses Buches, und die Kollaboration des chinesischen Staatskapitals mit einem deutschen halbstaatlichen Unternehmen wie Volkswagen zeigt die erg\u00e4nzende Rolle, die beide in der Organisation der Ausbeutung in Chinas autorit\u00e4rem System spielen. Das erinnert uns an die Rolle von Volkswagen in der Unterdr\u00fcckung von Arbeiterwiderstand durch andere autorit\u00e4re Regime wie Brasilien und S\u00fcdafrika in den 1980er Jahren, die k\u00fcrzlich in deutschen Medien hei\u00df diskutiert wurde.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a>\u00a0Das Buch bietet wichtige Informationen und Einsichten zu dieser Kollaboration von deutschem (und anderem ausl\u00e4ndischem) Kapital mit chinesischem Staatskapital, den Formen der Ausbeutung und den Arbeiterk\u00e4mpfen f\u00fcr bessere Arbeits- und Lebensbedingungen. Es ist zu hoffen, dass es unter ArbeiterInnen und AktivistInnen in der deutschsprachigen Welt mehr Interesse f\u00fcr die Situation und K\u00e4mpfe von ArbeiterInnen in China hervorrufen und zu mehr Unterst\u00fctzung f\u00fchren wird. Zum selben Zweck werden zus\u00e4tzliche Informationen, Artikel, Links und mehr zum Buch, zur chinesischen Automobilindustrie und zu den K\u00e4mpfen von AutomobilarbeiterInnen auf der Website\u00a0<em>gongchao.org<\/em>ver\u00f6ffentlicht.<a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a><\/p>\n<p><em>Quelle: <\/em><a href=\"http:\/\/www.gongchao.org\/2018\/03\/13\/vorwort-arbeitskaempfe-in-chinas-autofabriken\/\"><em>gongchao.org&#8230;<\/em><\/a><em> vom 18. April 2018<\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> Mehr zu diesem Kampf siehe Ruckus, Ralf. 2017. \u201e,Den Deutschen ist es egal. Wir m\u00fcssen selbst k\u00e4mpfen!\u2018 \u2013 LeiharbeiterInnen beim Automobilhersteller FAW-VW fordern gleiche Entlohnung und werden kriminalisiert. Gleichzeitig brechen anderswo bei VW Arbeiterk\u00e4mpfe aus.\u201c\u00a0<em>gongchao.org<\/em>, 12. Oktober [<a href=\"http:\/\/www.gongchao.org\/2017\/10\/12\/leiharbeiter-bei-faw-vw-in-china-im-kampf\/\">http:\/\/www.gongchao.org\/2017\/10\/12\/leiharbeiter-bei-faw-vw-in-china-im-kampf\/<\/a>] und Xia N\u00fc. 2018. \u201eHas the Workers\u2019 Protest at FAW-VW Ended?\u201c gongchao.org, 15. Januar [<a href=\"http:\/\/www.gongchao.org\/2018\/01\/15\/has-the-workers-protest-at-faw-vw-ended\">http:\/\/www.gongchao.org\/2018\/01\/15\/has-the-workers-protest-at-faw-vw-ended<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> Zhang Lu analysierte die Entwicklung der chinesischen Automobilindustrie und der dortigen Arbeiterk\u00e4mpfe bereits in einer fr\u00fcheren Ver\u00f6ffentlichung: Zhang Lu. 2008. \u201eChinas Automobilindustrie \u2013 Schlanke Produktion und Kontrolle der ArbeiterInnen in einem Zeitalter der Globalisierung.\u201c In: Pun Ngai, Ching Kwan Lee u.a.\u00a0<em>Aufbruch der zweiten Generation: Wanderarbeit, Gender und Klassenzusammensetzung in China<\/em>, Berlin, S. 50\u201378. Siehe auch die Besprechung des vorliegenden Buches und ein Interview mit der Autorin in Ruckus, Ralf. 2016. \u201eChinese Capitalism in Crisis, Part 1: Zhang Lu on exploitation and workers\u2019 struggle in China\u2019s auto industry.\u201c In:\u00a0<em>Sozial.Geschichte Online<\/em>, 18, S. 119\u2013144 [<a href=\"http:\/\/duepublico.uni-duisburg-essen.de\/servlets\/DerivateServlet\/Derivate-41181\/07_Ruckus_ZhangLu.pdf\">http:\/\/duepublico.uni-duisburg-essen.de\/servlets\/DerivateServlet\/Derivate-41181\/07_Ruckus_ZhangLu.pdf<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> Mehr zu dem Kampf bei Honda findet sich in Gongchao, FreundInnen von. 2010. \u201e,Sie haben das selbst organisiert\u2018 \u2013 Die Streikwelle von Mai bis Juli 2010 in China.\u201c In: Pun Ngai, Ching-Kwan Lee u.a.\u00a0<em>Aufbruch der zweiten Generation<\/em>\u00a0(siehe Fu\u00dfnote 2), S. 225\u2013257 [<a href=\"http:\/\/www.gongchao.org\/2010\/10\/01\/sie-haben-das-selbst-organisiert-die-streikwelle-von-mai-bis-juli-2010-in-china\">http:\/\/www.gongchao.org\/2010\/10\/01\/sie-haben-das-selbst-organisiert-die-streikwelle-von-mai-bis-juli-2010-in-china<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> Siehe Silver, Beverly J., und Zhang Lu. 2010. \u201eChina als neuer Mittelpunkt der globalen Arbeiterunruhe.\u201c In:\u00a0<em>Prokla \u2013 Zeitschrift f\u00fcr kritische Sozialwissenschaft<\/em>, 40\/161, S. 605\u2013618 [<a href=\"http:\/\/www.prokla.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/silver-zhang.pdf\">http:\/\/www.prokla.de\/wp\/wp-content\/uploads\/2010\/silver-zhang.pdf<\/a>]. Zwei fr\u00fchere B\u00fccher in dieser Reihe beleuchten die K\u00e4mpfe von WanderarbeiterInnen in China und ihre regionale und globale Bedeutung in einem anderen Sektor beziehungsweise in einer wichtigen Industriezone: Pun Ngai u.a. 2013.<em>\u00a0iSlaves. Ausbeutung und Widerstand in Chinas Foxconn-Fabriken<\/em>. Wien [<a href=\"http:\/\/www.gongchao.org\/de\/islaves-buch\">http:\/\/www.gongchao.org\/de\/islaves-buch<\/a>] und Hao Ren u.a. 2014.\u00a0<em>Streiks im Perlflussdelta. ArbeiterInnenwiderstand in Chinas Weltmarktfabriken<\/em>. Wien [<a href=\"http:\/\/www.gongchao.org\/de\/streiks-buch\">http:\/\/www.gongchao.org\/de\/streiks-buch<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Einige Briefe sind hier dokumentiert: [<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/?p=119093\">http:\/\/www.labournet.de\/?p=119093<\/a>], [<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/?p=122305\">http:\/\/www.labournet.de\/?p=122305<\/a>], und [<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/?p=120251\">http:\/\/www.labournet.de\/?p=120251<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Siehe [<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/?p=119093\">http:\/\/www.labournet.de\/?p=119093<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> Ruckus. 2017. \u201e,Den Deutschen ist es egal. Wir m\u00fcssen selbst k\u00e4mpfen!\u2018\u201c (siehe Fu\u00dfnote 1). Einige ArbeitsaktivistInnen, wie die von\u00a0<em>LabourNet Germany<\/em>, ver\u00f6ffentlichten nicht nur die Briefe der chinesischen LeiharbeiterInnen, sondern unterstrichen auch, dass sie den Kampf unterst\u00fctzen. Siehe unter anderem die Beitr\u00e4ge unter [<a href=\"http:\/\/www.labournet.de\/category\/internationales\/china\/arbeitsbedingungen-china\/vw-china\">http:\/\/www.labournet.de\/category\/internationales\/china\/arbeitsbedingungen-china\/vw-china<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Siehe unter anderem Der Spiegel. 2017. \u201eVolkswagen soll Milit\u00e4rdiktatur in Brasilien unterst\u00fctzt haben.\u201c\u00a0<em>Spiegel Online<\/em>, 24. Juli [<a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/brasilien-volkswagen-soll-militaerdiktatur-unterstuetzt-haben-a-1159357.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/wirtschaft\/unternehmen\/brasilien-volkswagen-soll-militaerdiktatur-unterstuetzt-haben-a-1159357.html<\/a>].<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> Siehe [<a href=\"http:\/\/www.gongchao.org\/de\/auto-buch\">http:\/\/www.gongchao.org\/de\/auto-buch<\/a>].<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ralf Ruckus. 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